Satzung

Satzung

Brühl, den 12.02.2019

Satzung SV Hellas Brühl e.V.

 

A.      Allgemeines

§ 1    Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt den Namen „Schwimmverein Hellas Brühl 1965 e.V.“
  2. Sitz des Vereins ist Brühl, Baden
  3. Der Verein ist im Vereinsregister beim Registergericht Schwetzingen unter der Nr. VR 013 eingetragen.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2    Zweck des Vereins und Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953 in ihrer jeweils gültigen Fassung, und zwar durch die Aufgabe, den Sport allgemein – insbesondere den Schwimmsport – zu fördern und zu vervollkommnen. Darüber hinaus wird die Jugendarbeit in der Gemeinde als Aufgabe des Vereins definiert.

§ 3    Verbandsmitgliedschaften

  1. Der Verein ist Mitglied im
    1. Badischen Schwimmverband
    2. Badischen Sportbund
  2. Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach Absatz 1 als verbindlich an.
  3. Die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein den maßgeblichen Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach Absatz 1.

 

B.      Vereinsmitgliedschaft

§ 4    Mitgliedschaften

  1. Mitglied des Vereins können nur natürliche oder juristische Personen werden.
  2. Der Verein besteht aus
  3. ordentlichen Mitgliedern
  4. außerordentlichen Mitgliedern
  5. Ehrenmitgliedern
  6. Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen, ohne Rücksicht auf ihr Lebensalter
  7. Außerordentliche Mitglieder sind die passiven und fördernden Mitglieder des Vereins
  8. Auf Vorschlag des Gesamtvorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

§ 5    Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird durch die Aufnahme erworben. Es ist ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Gesamtvorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Bei Jugendlichen bis 18 Jahren und Kindern ist die schriftliche Einwilligung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

§ 6    Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch
    1. Austritt aus dem Verein (Kündigung)
    2. Streichung von der Mitgliederliste
    3. Ausschluss aus dem Verein
    4. Tod/Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Personen.
  2. Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten erklärt werden. In außergewöhnlichen Fällen kann durch Vorstandsentscheid eine Sonderregelung getroffen werden.
  3. Ein ordentliches Mitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Beiträgen an die zuletzt dem Verein bekannte Adresse in Verzug ist.
  4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt.

§ 7    Ausschluss aus dem Verein

  1. Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt und ein wichtiger Grund gegeben ist.
  2. Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand auf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
  3. Der Ausschließungsantrag ist dem betreffenden Mitglied samt Begründung und Aufforderung zuzuleiten, sich binnen einer Frist von zwei Wochen schriftlich zu erklären. Nach Ablauf dieser Frist ist unter Berücksichtigung der etwa eingegangenen Äußerung des Mitglieds zu entscheiden.
  4. Der Gesamtvorstand entscheidet mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.
  5. Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam.
  6. Der Beschluss des Vorstandes ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mitzuteilen.
  7. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Mitteilung der Entscheidung schriftlich an den Gesamtvorstand zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
  8. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.
  9. Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.

 

C.      Rechte und Pflichten der Mitglieder

§8     Beitragsordnung

  1. Es sind ein Mitgliedsbeitrag und eine einmalige Aufnahmegebühr zu leisten
  2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung jährlich festgelegt.
  3. Beiträge sind von den Mitgliedern bis zum 15. Januar des Geschäftsjahres auf das Vereinskonto zu entrichten.
  4. Die Mitglieder sind zu Arbeitseinsätzen in Verbindung mit den Vereinsveranstaltungen verpflichtet. Werden diese Arbeitseinsätze nicht geleistet, wird dem Mitglied zum Jahresende ein entsprechender Betrag in Rechnung gestellt. Die jährlichen Arbeitseinsätze bzw. die Höhe der finanziellen Ersatzleistung wird in der Jahreshauptversammlung beschlossen
  5. Außerordentliche Mitglieder (passive Mitglieder) sind nicht zu Arbeitseinsätzen verpflichtet
  6. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und nicht zu Arbeitseinsätzen verpflichtet.
  7. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mit­glieder auch keine sonstigen Zuwen­dungen aus Mitteln des Vereins.
  8. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch un­verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt wer­den.
  9. Mitgliedsbeiträge und Spenden werden in keinem Fall zurückerstattet. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins dem BSV zu, der es für die Förderung des Schwimmsports zu verwenden hat.

§ 9    Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 14. Le­bensjahr vollendet haben und dem Verein länger als 6 Monate angehören. Bei Mitgliedern unter 14 Jahren mit einer Vereinszugehörigkeit von mindestens 6 Monaten, die nicht bereits durch ein stimmberechtigtes Elternteil (Vereinsmitglied) vertreten sind, kann ein Erziehungsberechtigter – auch wenn hier keine Mitgliedschaft besteht – das Stimmrecht wahrnehmen. Bei mehreren Kindern einer Familie unter 14 Jahren kann das Stimmrecht für diese Kinder nur einmal in Anspruch genommen werden.
  2. Bei Abstimmungen, die Beschlüsse über Sat­zungs­änderungen, Auflösungen des Vereins, Verfügung über Vereinsvermögen und Genehmigung von Ver­trägen und sonstigen Rechtshandlungen betreffen, sind nur Mitglieder über 18 Jahren stimmberechtigt, die dem Verein länger als 12 Monate angehören.
  3. Alle Mitglieder haben das Recht, die vom Verein be­triebenen Sportarten zu den festgesetzten Trai­nings­zeiten auszuüben.
  4. Die Mitglieder haben die Anordnungen der Trainer, Schwimmmeister, Fachwarte und der Vorstands­mit­glieder zu befolgen und dürfen ihnen nicht ent­gegen­handeln.
  5. Jedes Mitglied hat die Pflicht, zum Wohle des Vereins zu handeln, diesen zu fördern und ihn nach außen positiv zu repräsentieren.
  6. Namens- und Adressänderungen sowie Ände­rungen in der Kontoverbindung sind dem Vorstand unver­züglich anzuzeigen.
  7. Gesundheitliche Beeinträchtigungen, die Auswirkun­gen auf die Sicherheit und/oder Gesundheit des be­treffenden Mitglieds haben können, wenn es am Trai­ningsbetrieb oder sonstigen Veranstaltungen teil­nimmt, müssen vorab dem Vorstand und dem ver­antwortlichen Trainer angezeigt werden.
  8. Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig die Gesundheit anderer Teilnehmer beeinträchtigt, kann mit sofortiger Wirkung vom Trainingsbetrieb aus­geschlossen wer­den.
  9. Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig die Be­schä­di­gung oder den Verlust von Sport­geräten aller Art ver­ursacht, hat für den dadurch entstandenen Schaden Ersatz zu leisten. Das gleiche gilt bei Beschädigung von Sportanlagen.

 

D.      Die Organe des Vereins

§ 10  Verwaltung

Der Verein verwaltet sich durch den

  1. Engeren Vorstand,
    bestehend aus: 1. Vorsitzender, 2. Vorsitzender, Kassenwart, Technischer Leiter.
    Der 1. und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.
    Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
    Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vor­sit­zen­de nur bei Verhinde­rung des 1. Vorsitzenden ver­tre­tungsberechtigt sein soll. Der engere Vorstand und die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre ge­wählt. Er bleibt jedoch bis zur Bestellung eines neuen Vorstandes im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Amt aus, ist der Restvorstand befugt, bis zur Neubestellung durch die nächste Mitglieder­versammlung den Vorstand gemäß § 10.1 zu ergänzen.
  1. Erweiterten Vor­stand,
    der vom engeren Vorstand benannt wird.
    Dieser fasst seine Beschlüsse auf Vor­stands­sitzungen, die vom Vorsitzenden schriftlich, unter der Angabe der Tagesordnung, einberufen werden. Der Vorstand fasst alle Beschlüsse mit einfacher Stim­menmehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
  1. Die Zusammenlegung von Vorstandsämtern ist zu­lässig. Sämtliche Ämter sind Ehrenämter.
  2. Die Zusammensetzung des Jugendvorstandes und der Jugendvollversammlung ergibt sich aus der Jugendordnung. Die Jugendordnung ist Teil dieser Satzung.

§11   Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im ersten Quartal des Jahres statt. Sie ist vom 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden und bei Verhinderung der beiden Vorsitzenden von einem der weiteren Vorstandsmitglieder gemäß § 10.1 mindestens 3 Wochen zuvor durch schriftliche Mitteilung und/oder über die Schwetzinger Zeitung, die Brühler Rundschau und über die Homepage des Vereins unter Bekanntgabe der Tagesordnung, einzuberufen. Die Tagesordnung muss folgende Punkte umfassen:
    1. Entgegennahme des Jahresberichtes
    2. Jahresabrechnung des Kassenwartes
    3. Festsetzung des Jahresbeitrages

    Jedes zweite Jahr zusätzlich:

    1. Entlastung der Vorstandsmitglieder
    2. Wahl des engeren Vorstandes (geheime Wahl)
    3. Wahl der Kassenprüfer
    4. Beschlussfassung über Satzungsänderung
  1. Beschlussfähig ist jede satzungsgemäß einberufene Ver­sammlung. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, ausgenommen Beschlüsse über Satzungsände­rungen, Namens­änderungen, Verschmelzung mit ande­ren Vereinen und Auflösung des Vereins, die einer Mehr­heit von 2/3 der anwesen­den, stimmberechtigten Mitglie­der bedürfen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vor­sitzenden, bei seiner Verhinderung vom 2. Vor­sitzenden geleitet. Ist auch dieser verhindert, bestellt die Mitgliederversammlung einen Ver­samm­lungs­leiter.
  3. Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Versammlungsleiter bestimmt. Sofern ein Fünftel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, erfolgt die schriftliche Abstimmung.
  4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Beschluss von 2/3 des Gesamt­vorstandes oder auf An­trag von mindestens 1/3 aller stimmberechtigten Mit­glie­der ein­zuberufen.

§ 12 Haftung

Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen eintretenden Un­fälle oder Diebstähle auf Sportanlagen und Einrichtungen des Vereins. Der Unfall- und Haftpflichtschutz ist durch den Badischen Sportbund im Rahmen eines Versiche­rungsvertrages gewährleistet. Weitergehende Ansprüche gegen den Verein sind aus­geschlossen.

§ 13 Beurkundung

Die in den Vorstandssitzungen und Mitgliederversamm­lungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich nieder­zu­le­gen und vom jeweiligen Versammlungsleiter und Proto­kollführer zu unterzeichnen.

E. Schlussbestimmungen

§ 14 Gültigkeit dieser Satzung

  1. Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 14.03.2014 beschlossen
  2. Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft
  3. Alle bisherigen Satzungen des Vereins treten zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.